Die GFX 50s

Was für eine Freude als heute die GFX 50s vom Postboten abgeliefert wurde. Ich freue mich sehr, dass ich das aktuelle Flaggschiff von Fujifilm für einige Wochen testen darf.

Ich hatte gleich die Möglichkeit einen befreundeten Schreiner bei seiner Arbeit fotografisch zu begleiten und mich mit der Kamera anzufreunden...

In den nächsten Artikeln werde ich eingehender meine Eindrücke mit der GFX schildern.

Hier die ersten Bilder mit der GFX.

 

Eröffnung Das Atelier 95 // Fotostudio // Galerie

Was passiert, wenn aus einem spontanen Einfall Realität wird...? Seit zwei Tagen darf ich mich stolzer Besitzer eines eigenen Fotostudios mitten in München nennen. Kaum zu fassen!

Die Fotografie hat in den letzten Jahren neben der Musik einen immer größeren Platz in meinem Leben eingenommen.  Im Gegensatz zur Musik, in der sich die Kunst im Moment des Schaffens entfaltet und dann ausschließlich in der persönlichen Erinnerung des Zuhörenden und des Vortragenden verbleibt, ist der festgehaltene Moment in der Fotografie ein Zeitdokument, welches zwar individuell interpretierbar, aber als geschaffenes Bild immer zugänglich bleibt. 

Ich sehe zwischen beiden Kunstformen aber auch große Gemeinsamkeiten.  

Auf der Bühne gilt es, sich in ein großes Ganzes einzufügen, die Mitmuzierenden wahrzunehmen und gemeinsam im „Einklang“, Kunst aus dem Nichts zu schaffen. Dies ist nur möglich, wenn man sich auf das Gegenüber einlässt. Empathie, Aufmerksamkeit, Flexibilität, Leidenschaft, Wissen, Authentizität und nicht zuletzt Können sind Grundvoraussetzungen.

Die Eben genannten Attribute gelten in meinen Augen genauso für die Fotografie.

Welche Kamera, oder welche Ausrüstung der Fotograf nutzt ist vollkommen unerheblich. Es zählt einzig und allein die Fähigkeit sich auf das Gegenüber und die Situation einzulassen um Kunst zu schaffen, die von Bedeutung ist.

Das ist mein erklärtes Ziel, sowohl in der Fotografie, als auch in der Musik.

Das Atelier95 soll deshalb nicht nur Fotostudio, sondern auch Raum für Kunst im Allgemeinen sein. Es wird in regelmäßigen Abständen Ausstellungen  und Veranstaltungen geben.

Ich freue mich auf viele interessierte Besucher und tolle Begegnungen!

Weitere Informationen unter: 

www.das-atelier95.de

Das Atelier 95 // Augustenstr. 95 // 80798 // München

 

 

 

30 Minuten Kreativität

Es gibt Tage und Wochen an denen es kaum möglich scheint Zeit für sich und die eigene Kreativität zu haben. Familie, der Alltag und nicht zuletzt der Beruf lassen gefühlt fast keine Freiräume zu.

Umso wichtiger ist es, sich diese Freiräume bewusst zu schaffen.

Selbst 30 Minuten am Tag können ausreichen!

Warum nicht zwischen zwei Terminen in der Nachbarschaft, oder im eigenen Garten fotografieren?

Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und es kann aus meiner Sicht sogar sehr reizvoll sein, in einem sehr engen Zeitrahmen zu arbeiten.

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Ich habe mir angewöhnt immer eine Kamera dabei zu haben. So hatte ich gestern eine kleine Lücke im Zeitplan und konnte diese wunderbar nutzen, um an den Osterseen in Iffeldorf zu fotografieren.

 

Hier einige Ergebnisse meiner 30 Minuten Kreativität.

Alle Bilder sind mit der Fujifilm X100F geschossen

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Gedanken zur Fujifilm X100F

Viele Fotografen deren Arbeit ich seit längerer Zeit verfolge, schwärmen von den Kameras der X100 Serie.

Meine Neugier wurde derart groß, dass ich nach zwei Monaten des Zögerns, die neueste Kamera (X100F) nach hause brachte.

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Hier nun ein paar Gedanken zu der Kamera. 

Dabei möchte ich nicht auf technische Daten der Kamera eingehen, da diese überall leicht zu finden und nachzulesen sind.

Zu allererst ist das kompakte Design zu erwähnen. Die Kamera ist seit dem Kauf mein ständiger Begleiter, da sie aufgrund der geringen Größe in jede Tasche passt. Die Bedienung der Einstellräder und Tasten ist, von anderen Fujifilm Kameras kommend, sehr gewohnt und natürlich.

 

Einziger Wermutstropfen bei der Tastenanordnung ist die Q-Taste (Quick Menu). Diese ist in meinen Augen etwas ungünstig an dem rechten Rand der Kamera plaziert. So kann es passieren, dass, wenn man die Kamera mit der rechten Hand hält, die Q-Taste versehentlich mit dem Daumenballen aktiviert wird.

Für mich letztendlich aber kein großes Problem.

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Bei dem Durchsehen meiner Bibliothek ist mir aufgefallen, dass die X100F für eigentlich alle fotografischen Bereiche genutzt werden kann und sich erstaunlich gut schlägt.

Das fest verbaute 23mmF2 Objektiv (umgerechnet 35mm im Vollformat) zwingt mich aktiv an meiner Bildkomposition zu arbeiten. Das ist in meinen Augen zwar eine fotografische Herausforderung, aber sicher kein Nachteil.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, einen Tele- bzw. Weitwinkelkonverter anzubringen. Auch besteht die Möglichkeit (wenn man die Kamera im reinen "JPG-Modus" nutzt) den kameraeigenen digitalen Telekonverter zu nutzen.

Ich persönlich bleibe am liebsten bei der nativen Brennweite.

Nicht unerwähnt darf der eingebaute 3 Stop ND Filter bleiben. Dieser ist mit einem Knopfdruck aktiviert, ermöglicht Langzeitbelichtungen und eröffnet dadurch ein weiteres fotografisches Feld.

Von Dokumentation über Landschaft, Portrait und natürlich Streetphotography ist es eine Freude diese kleine Kamera zu nutzen.

Den Großteil der Bilder, die ich bisher mit der X100F geschossen habe, machen definitiv Straßenaufnahmen aus.

Das liegt an der "speziellen Natur" dieser Kamera.

Sie ist durch ihre Größe unauffällig und schüchtert Menschen nicht ein. Das Design,

welches an alte Rangefinder Kameras angelehnt ist, erweckt bei Außenstehenden, den Eindruck, dass es sich eine harmlose, nicht für den professionellen Einsatz entwickelte Kamera handelt.

Dadurch bin ich als Fotografierender getarnt und "harmlos". Dieser Umstand eröffnet mir im wahrsten Sinne neue Perspektiven auf meine Umgebung.

Ein weiterer Punkt der die Kamera so besonders macht, ist der Zentralverschluss (engl. Leaf shutter). Dieser Verschluss ist quasi unhörbar!! Was muss ich noch sagen!

 

 

 

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Abgesehen davon, dass ich unauffällig auf der Straße agieren kann, bietet der Zentralverschluss die Möglichkeit, HSS Aufnahmen mit jedem beliebigen Blitz machen zu können. Dies ist besonders für Produktionen außerhalb einer Studioumgebung interessant. Der Zentralverschluss ist derzeit sonst nur in teueren digitalen Mittelformatsystemen zu finden.  Zu dem Thema werde ich demnächst genauer schreiben.

 

Alles in allem macht diese kleine Kamera unfassbar Freude. Was die Bildqualität angeht, steht sie den größeren "Geschwistern der X-Serie" in nichts nach. Persönlich finde ich, dass die Dateien, welche die Kamera liefert einen eigenen Charme haben.

Die X100F eröffnet mir einen neuen fotografischen Ansatz. Tatsächlich bin ich, was die Streeetphotography angeht, mutiger und experimentierfreudiger in der Umsetzung meiner Bilder geworden, da ich sicher sein kann, nie zu aufdringlich zu sein.

Offizieller Fujifilm X-Photographer

Es ist eine große Freude und Ehre für mich, ab Dezember 2017 ein offizieller Fujifilm X-Photographer sein zu dürfen und damit Teil einer Gemeinschaft von wunderbaren Fotografen, deren Arbeit ich seit langer Zeit verfolge und bewundere.

In Zukunft werde ich auf diesem Blog mehr über meine Arbeit und von persönlichen Projekten berichten.